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Der König und das Krokodil

Mancher weiß das noch gar nicht: Wir legen nicht nur als DJ-Team die Scheiben auf, die für eine fette Party sorgen. Wir machen auf Wunsch auch die Fotos der Fete, wenn sonst keiner mehr dran denkt. Außer vielleicht der Fotobooth, mittlerweile Stammgast auf Hochzeiten.

Dass Menschen sich fotografieren, gehört inzwischen wie das Amen zur Kirche. Auf Hochzeitspartys wird diesem Spaß natürlich auch gefrönt, und am besten geht das bestimmt mit Hilfe einer Fotobooth. Um sich gekonnt oder einfach nur möglichst lustig in Szene zu setzen, gibt es dank diverser Kostümen, Masken und Accessoires für das perfekte Selfie die verschiedensten Möglichkeiten, aber auch die unterschiedlichsten Umgebungen.

Eine der originellsten Fotobooth haben wir neulich auf der wunderbaren Hochzeit von Maren und Dennis im Gutshof Unterbessenbach erlebt. Ein kultiger Wohnwagen-Anhänger, in dem es drinnen so plüschig aussah wie in einem Redlight District; platziert war er genau neben der Tanzfläche.

Die Fotobooth gibt’s von der Location in der Nähe von Aschaffenburg auf Wunsch dazu, wie wir erfuhren, womöglich ist ihr Parkplatz auch immer gegenüber der Discokugel. Definitiv eine originelle wie besondere Erscheinung ist die Fotobooth, genauso wie dieser Hochzeitstag originell und besonders war. Angefangen von der traumhaften Trauung auf einer Hochzeitsinsel inmitten eines Sees, auf die man nur über einen Holzsteg gelangt. Weiter ging’s mit einer tollen, weil so persönlichen Traurede, festgehalten vom Videografen Sebastian Bretz von Flame Films plus Drohnen-Kamera aus der Luft und der Fotografin Aylin Gabrica, später mit exzellentem Catering für die Hochzeitsgäste von unserem Namensvetter Soul Food (Catering für die Seele) bis hin zur spontanen Unplugged-Jam-Session eines Gastes unter Sternenhimmel.

Wo wir im Timetable wieder bei Fotobooth und Dancefloor angelangt wären. Deren unmittelbare Nähe birgt die Gefahr, dass Gäste spontan abbiegen in die bordeauxrote Fotowelt und dabei völlig vergessen, ihr Lieblingslied gebührend zu feiern. Mehrfach passiert im Gutshof. Machte aber nix, denn der Stimmung tat’s keinen Abbruch. Es feierten genug Menschen weiter. Grandios das Finale: Techno und House in Spielfilmlänge, übrigens auch ganz nach dem Geschmack der Clubgänger unter den Hochzeits-DJs, also uns. 😉

So dauerte es einige grandiose Tracks und einen kräftezehrenden Abbau, bis wir es endlich um 6.30 Uhr tun konnten. Wir verwandelten uns in den König und das Krokodil. Den Auslöser drückten wir jedoch vor der Fotobooth. Drinnen war’s dunkel. Jemand hatte den Stecker schon gezogen.